Der TSV Langenbrücken möchte sich bei allen Gästen des Oktoberfestes beim Jahrmarkt herzlich bedanken. Auch in diesem Jahr wurden unsere Spezialitäten trotz des schlechten Wetters gerne angenommen. Die Stimmung am Samstagabend in unserem Festzelt war ausgelassen. Hierfür Herzlichen Dank!
Ein ganz besonderes Dankeschön möchten wir deshalb sagen:
Just For Fun für die musikalische Unterhaltung
Leonie Ungerer von Brust & Partner für die Erstellung des Werbebanners und der Speise- und Getränkekarten
Hotel Restaurant „Zu den Drei Königen“ – für die Unterstützung – wie in jedem Jahr!
Restaurant Pronto – das uns diverse Gerätschaften unentgeltlich überlassen hat!
Firma Franz Morsch – die uns ihren LKW zur Verfügung gestellt hat!
Allen Helfern und Helferinnen über die ganzen 6 Tage – ohne die so ein Event nicht möglich wäre!
Am 13. Juli 2019
war es endlich wieder soweit. SchieferROCK
mit Lichterfest – das jährlich wiederkehrende Open Air Rockkonzert mitten
in Langenbrücken – organisiert und umgesetzt von der Abteilung Senioren des TSV
Langenbrücken. In diesem Jahr sah es, wenn man den Wetterprognosen glaubte,
lange so aus, als würde es wieder ins Wasser fallen, wie schon im Jahre 2018.
Aber die Verantwortlichen haben glücklicherweise Mut bewiesen und nicht im
Vorfeld abgesagt.
So war dann
pünktlich um 18 Uhr alles gerichtet und alle ehrenamtlichen Helfer der
Abteilung waren voller Erwartung. Und wie sollte es anders sein – das Wetter
meinte es zunächst nicht gut mit uns. Aber im Laufe des Abends stabilisierte
sich die Lage, und es kamen sehr viele Langenbrückener, aber auch Auswärtige,
vorbei – Schätzungen zufolge sollen es zwischen 500 und 700 gewesen sein.
Deshalb möchte sich der TSV Langenbrücken bei allen Gästen herzlich für die Unterstützung bedanken, welche die Schiefergrube für diesen Abend zur pulsierenden Mitte von Langenbrücken mit einer bomben Stimmung machten.
Bühne erstmals ganz unten in der Schiefergrube
Den Anfang machte noch bei Regen Handmade auf der von der Gemeinde organisierten Bühne, erstmals ganz unten in der Schiefergrube: „Authentisch – kompromisslos – live!“ Die Band zelebrierte alte Rockklassiker und präsentierten gekonnt die Highlights aus über 40 Jahren Rockgeschichte. „SymBadisch, authentisch und publikumsnah“ Handmade gaben die größten Hits aus den 70ziger bis Mitte der 90er zum Besten und „natürlich alles handgemacht, ohne dabei auf Originalität zu verzichten.
Vorgruppe „Handmade“
Pünktlich zur Dämmerung – es hatte in der Zwischenzeit aufgehört zu regnen – heizten The Hörps – Made in Bruchsal den Gästen ordentlich ein. „Nah am Original und noch näher am Publikum“ – nach dieser Devise gaben die gut eingespielten Musiker ihre Songs zum Besten – mit viel Hingabe, Leidenschaft und Herzblut. Live-Musik ohne Schnickschnack und TamTam – und ein Gesangsduo, das an Power auf der Bühne kaum zu übertreffen war. Bis nach Mitternacht und einigen Zugaben wollten die Gäste die Band gar nicht mehr gehen lassen.
Hauptact „The Hörps“
Während der Pause wurde dann das Feuerwerk unter der bewährten Beobachtung der Feuerwehr Langenbrücken gezündet.
Ein ganz besonderes Dankeschön möchten wir sagen:
Gemeinde Bad Schönborn – für die Organisation einer tollen Bühne
Bauhof – für die Bereitstellung von Zelten und anderen Utensilien
Thomas Eschbach – für den Transport von Kühl- und Toilettenwagen
Stage Solutions (Sebastian Schäfer) – für die Technik und Lichtanlage
Alexander Kreft & Team – für die Organisation der schon legendären Cocktailbar
Hotel Restaurant „Zu den Drei Königen“
Firma Franz Morsch – die uns ihren LKW zur Verfügung gestellt hat!
der Feuerwehr Langenbrücken – für die sichere Überwachung des Feuerwerks
der Philipp Kies-Stiftung – ohne die der ganze Abend nicht möglich gewesen wäre
und natürlich allen Helfern – die zum Gelingen des Abends beigetragen haben
Herzlichen
Dank!
A
Alle Helfer beim SchieferROCK
„Der Nachwuchs
rockt die Bar!“
Seit Anbeginn
dazu gehört die Cocktailbar des TSV. Dieses Mal an einem neuen Standort wurde
diese sehr gut frequentiert, und das Team hatte ordentlich Arbeit – die Shaker
glühten.
Im Laufe der
Jahre hat sich ein Team herausgebildet, das mittlerweile routiniert und
professionell zusammenarbeitet. In diesem Jahr gab es aber noch eine
Besonderheit. Das Team wurde aufgestockt um viele junge, ambitionierte
Menschen, die einfach Spaß und einen Riesenjob gemacht hatten.
Maximilian Stroh, Massimo Cipollina und Felix Kreft hatten ihren ersten großen Auftritt und wurden von Philipp Ganninger, Peer Walther und Alexander Kreft angeleitet. Dazu kam noch Pascal Dübner, welcher der Meister des Vormixens, wir sagen batchen, ist. Die drei Jungs haben noch nicht so viel Erfahrung an der Bar, haben aber mit der professionellen Anleitung wirklich einen Riesenjob gemacht und wollten auch gar keine Pause machen. Besonders beeindruckend war, dass alle auch nach Ausschankschluss klasse mit angepackt haben, wenn es ans Aufräumen ging. Wie schon bei der 750-Jahr-Feier am 29.06.2019 war hier ein Team zusammen, das professionell und mit einem Riesenspaß für das Dorf und den Verein geschafft hatte.
„Der Nachwuchs rockt die Bar!“
Warum ich das
hier schreibe – weil es heutzutage aus mehreren Gründen nicht
selbstverständlich ist, dass junge Menschen sich ehrenamtlich engagieren, und
das dann auch noch professionell angehen. Kritikfähig, motiviert, einen
korrekten Job zu machen macht Riesenspaß – ist aber auch anstrengend. Da wächst
etwas, dass es Wert ist, zu unterstützen und zu puschen. Und zum pushen gehört
auch ein bisschen Aufmerksamkeit – und die möchte ich für diese jungen Menschen
hier einmal erzeugen. Geiler Job und tolle Menschen – so funktioniert
Zusammenleben in einem Dorf.
Ich freue mich schon auf nächstes Jahr – bis dahin Euer Alexander Kreft
Entgegen aller Voraussagen konnten wir am Samstag, 06.07.19 bereits zum vierten Mal unser SoccerGolf-Turnier starten. Frank Gamerdinger hatte sich wieder einige Neuerungen einfallen lassen, sodass für jeden etwas dabei war. Leider ließ auch dieses Jahr die Resonanz zu wünschen übrig, aber den Teams der E-Jugend des TuS, den LAngels (TSV-Damen), den unglaublichen 4, den Turboschnecken, der CDU, der Metropolregion und der „Aha“ hatte es sehr viel Spaß gemacht.
Unser Dank gilt Frank Gamerdinger, der immer wieder mit neuen Ideen überrascht und alle weiteren Helfer!
Am
vergangenen Freitag, 22.03.2019
fand die jährliche Generalversammlung des TSV Langenbrücken statt, in diesem
Jahr ohne Neuwahlen. Aus diesem Anlass erschienen etwas über 50
Vereinsmitglieder im Clubhaus des TSV. Ein herzliches Dankeschön an alle
Mitglieder, Übungsleiter und Betreuer, die sich die Zeit genommen hatten und
der Einladung des 1. Vorsitzenden gefolgt waren.
Nach
der Begrüßung der Anwesenden durch den 1.
Vorsitzenden Ralf Patig und einem stillen Gedenken an die verstorbenen
Mitglieder des TSV folgten die verschiedenen Berichte.
Ralf
Patig informierte
die Versammlung über die Ereignisse und Veranstaltungen des TSV im Jahr 2018:
Prunksitzung – IRONMAN, sowie die Veranstaltungen der Abteilungen: Schmutziger
Donnerstag (Abteilung Turnen) – Jahrmarkt (Abteilung Fußball Senioren). Er
blickte auf ein arbeitsreiches, gerade was die Erhaltung des Sportgeländes und
der Rasenplätze betrifft, und letztendlich auch erfolgreiches Jahr zurück und
dankte allen Übungsleitern, Betreuern und Helfern für ihren Einsatz und ihre
Unterstützung zum Wohl des TSV Langenbrücken.
Für das Jahr 2019 steht nach Ende der Runde die Renovierung der Kabinen auf dem Programm des TSV, sofern noch die angeforderten Angebote der Handwerker eingehen. Außerdem soll auf dem Mittelstück eine Art Bolzplatz entstehen, bei dem die Gemeinde zur Mithilfe aufgefordert wurde. Veranstaltungen in 2019: Prunksitzung und Schmutziger Donnerstag (im Februar bereits stattgefunden) – IRONMAN (Juni) – SchieferROCK (Juli) – Jahrmarkt (Oktober)
Hauptkassier
Michael Stark hatte
in diesem Jahr wieder eine detaillierte Einnahmen- und Ausgabenrechnung für das
abgelaufene Jahr aufgestellt, in der er anschaulich darlegte, dass der TSV auch
in 2018 gut gewirtschaftet hatte.
Die
Kassenprüfer Carlos Coelho und Klaus Mader bestätigten eine vorbildliche
Kassenführung und beantragten die Entlastung des Hauptkassiers, die von der
Generalversammlung einstimmig ausgesprochen wurde.
Im
Anschluss daran berichteten die Abteilungsleiter der verschiedenen Abteilungen Tischtennis
durch Jürgen Kittlitz, Turnen durch Inka Böser, Fußball Junioren durch
Abilio Coelho-Schäfer, Fußball Senioren durch Simon Schäfer und
Fußball AH durch Roland Bös über ihre Geschehnisse, Veranstaltungen
und Erfolge des letzten Vereinsjahres. Vor allem die Abteilung Turnen konnte
die Versammlung auch in diesem Jahr über zahlreiche erste bis dritte Plätze der
Turnerinnen und Turner im Jahr 2018 informieren – die Abteilung Junioren
über den Aufstieg der A-Junioren der Spielgemeinschaft
Kronau/Langenbrücken/Mingolsheim in die Landesliga Mittelbaden und dass die
B1-Junioren der SpG jetzt zur Rückrunde in der Kreisliga um den Aufstieg in die
Landesliga Mittelbaden mitspielen können.
Gemeinderat
Daniel Molk
überbrachte kurzfristig die Grußworte der Gemeinde, da Bürgermeister Huge zu
diesem Zeitpunkt noch nicht anwesend war und griff nochmals das Thema rund um
den neuen Bolzplatz auf. Dies werde er der Gemeinde so weitergeben und man
werde schauen, was in einem angemessenen Rahmen machbar sei.
Da
in diesem Jahr keine Neuwahlen stattfanden, es wurden lediglich zwei neue Kassenprüfer
bestellt, bleibt die Vorstandschaft für das kommende Vereinsjahr unverändert
wie folgt:
Die
Vorstandschaft im Überblick:
1.
Vorsitzender: Ralf Patig
2.
Vorsitzende: Johanna Geiselhardt
Hauptkassier:
Michael Stark
Schriftführerin:
Simone Keilbach
Abt.
Tischtennis: Jürgen Kittlitz
Abt.
Turnen: Inka Böser
Abt.
Fußball-Jugend: Abilio Coelho-Schäfer
Abt.
Fußball-Senioren: Simon Schäfer
Abt. Fußball-AH: kommissarisch Roland Bös u. Thomas Klotz
Der TSV Langenbrücken hat mit seiner 10. Prunksitzung den Vogel abgeschossen. Ehrengast Bürgermeister Klaus Detlev Huge, dessen Kontrahentin Sybille Klett und Innenminister a.D. Heribert Rech hatten ihre Freude am vom Abilio Coelho-Schäfer bestens moderierten Programm. Auf dem Vormarsch ist die Gardeabteilung der Gastgeber, denn mit dem Schautanz „Banküberfall“ wussten die Nachwuchstänzerinnen „LA Kiddz“ gut zu gefallen. Auch die „LA Showgirls“ zeigten bei ihrem „Vier Elemente Tanz, Feuer, Land, Wasser und Eis eine sehr augengefällige Darbietung.
LarissaHeißler eröffnete mit einem rasanten Mariechen-Tanz.
Drei Kräuterhexen (Sandra Graz, Claudia Steuve und Doris Nießner) bewiesen, dass sie von Elisabeth von Bingens „Physica“, dem „Buch von den Feinheiten der verschiedenen Naturen“ zumindest gehört hatten. Besonders die schlauen Sprüche passten: „Was die Schraube ohne Mutter, ist das Rumpsteak ohne Butter“ oder ganz modern, „Die Ärzte werden nicht gebraucht, wenn man unsere Kräuter raucht“. Den beiden anwesenden Bewerbern um Bürgermeister-Amt gaben sie mit: „Man wird schon sehn, wem die Teufelskralle oder am End die Sektkorken knalle“.
Die Juniorengarde aus Walldorf und deren Showtanzabteilung standen dem Ballettgeschehen ebenso bei, wie die Ausnahme-Prinzengarde der Kronauer Karnevalsgesellschaft mit dem choreographisch perfekten „Cinderella Showtanz“.
Das Non-Plus-ultra aber boten die Machos des Männerballetts als Rocker, die schließlich zu kurz berockten Grazien mutierten. Aller Ehren wert war die sportliche Leistung.
Die aparte KatharinaLundschien sang sehr ohrgenehm von Helene Fischer.
Die Kronauer Guggemusik „Phoenix“ rief das Publikum nach der Pause in den Saal.
Oma Schneider (Charly Schneider) war den Longebrigger gut bekannt. Ihre Begegnungen in Kirche Friedhof oder Ortsmitte waren zum Brüllen. „Hauptsach gsund“ so ihr Kommentar zur Ihrer Verwechslung des Hörgeräts mit einem Zäpfchen. („Jetzt wois i wo mein Hörgerät isch).“
Der „schöne Klaus“, alias Rainer Hunsicker trug recht selbstbewusst seine hautenge Lederhose, als er lasziv-hüftschwingend über die Bühne schwebte und säuselnd auf die Frage „warum gehst du denn so krumm“ mit „mich bringt mein Miederhöschen um“. antwortete.
Zu ihm passte „Mr. Pink“ oder Winfried Ganninger, dessen Name das Outfit offenbarte. Er war als Schlagersänger unterwegs, im wahrsten Sinne des Wortes, denn er schlängelte live trällernd durchs dicht besetzte Auditorium.
„Das Beste zum Schluss könnte man den Auftritt der Kultfigur des TSV Vorsitzenden Ralf Patig überschreiben“. Chantal traf bei ihrem Vortrag den Nagel auf den Kopf, wie der tosende Applaus bezeugte und meldete sich als dritte Wahl-Kandidatin. Den Protest von Gemeinderäten über eine ausgefallene Gemeinderatsitzung kommentierte Chantal so: „Oje, Oje, Oje, die jammern weil sie koi Sitzungsgeld geseh“. „Chantalfor President“ war schließlich ihr Wahlslogan mit dem auch der konkurrierende Klaus Detlev Huge keine Probleme hatte.
Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von cm!
„LA-Showgirls“
Sechser-Rat mit Sitzungspräsident Abo
„LA-Kiddz“
TSV-Männerballett
„Chantal“ alias Ralf Patig
Longerbrigger Prunksitzung 2019 – ein absoluter Knaller
Bereits zum zehnten Mal brachten die Verantwortlichen die Longerbrigger Prunksitzung über die Bühne, und deshalb möchten wir uns bei allen Besuchern recht herzlich bedanken. Auch in diesem Jahr waren wieder absolute Knaller zu hören bzw. zu sehen.
Ein ganz besonderes Dankeschön gilt vor allem den vielen Helfern, die vor, während und nach der Prunksitzung gearbeitet haben.
Ein weiterer Dank geht an alle Akteure: „Es war wieder ein Abend der Superklasse!“
Und am Ende möchte ich natürlich Danke an die Sponsoren der Prunksitzung sagen: Franz Morsch, Sabines Blumenlädchen, Brust + Partner und Hotel Restaurant Drei König.
Die Jugendabteilung bedankt sich
bei allen ganz herzlich, welche die Jugendabteilung des TSV Langenbrücken mit
ihrer Spende zur Christbaumsammlung unterstützt haben. Diese Spenden kommen den
Kindern und Jugendlichen des TSV im Trainingsbetrieb während des Jahres zugute.
Unser
ganz besonderer Dank gilt den Fahrern der Christbaumsammlung: Erich Engler, Thomas Eschbach und Abo
Coelho-Schäfer, die wie schon traditionell sowohl ihre Zeit wie auch die
Gerätschaften zur Verfügung gestellt haben.
Vielen
Dank auch an alle Sammler, die bei dem schlechten Wetter trotzdem den ganzen
Tag auf den Straßen unterwegs waren!
„Huge, mach es dir nicht so schwer, zieh endlich nach Bad Schönborn her“.
Prunksitzung des TSV Langenbücken
Bad Schönborn Langenbrücken (fsch)
Die Langenbrücker Kraichgauhalle platzte aus allen Nähten, als der örtliche Sportverein (TSV Langenbrücken) ins ehrwürdige Gemäuer zum karnevalistischen Stelldichein bat. Der Vorsitzende und Moderator des Komitees Abilio Coelho-Schäfer hatte das Programm rustikal und volksnah zugeschnitten. Die Protagonisten waren erlesen, Verstärkung erhielten die TSV‘ler von den befreundeten Karnevalisten aus Kronau (KroKaGe) und Walldorf. Besonders in Sachen Gardetänzen (Mobärgarde, Hofballett und Tanzmariechen Leni Eder aus Kronau und der Storchengarde und den Flashdancers von den Störchen Walldorf) war der Beistand hervorragend.
Eine Augenweide waren die „LA Kiddz“ Tänzerinnen aus dem TSV-Lager mit einer russischen Variante des Gardetanzes und die Kino-Show der TSV Frauen, die mit Choreographien auf Retro-Film Melodien eine glänzende Vorstellung gaben.
Die Guggemusik Phoenix (ebenfalls Kronau) sorgte mit musikalischen Gassenhauern für ein, die Kubatur des Saals erschütterndes Spektakel.
Brüllende Lachsalven erzeugten die Büttenredner. Dabei hatte „Chantal“, alias Ralf Patig, den Status einer Ikone. Die „Kultfigur“ bekam ein Baby ohne Sex gehabt zu haben. Die Aussage der Oma, man könne vom Träumen Kinder bekommen, veranlasste sie zur Traum-Reflektion, die auch die anwesenden Ehrengäste Heribert Rech (an diesem Abend als Donald Trump unterwegs) und Bürgermeister Klaus Detlef Huge „streiften“. Der Ähnlichkeitsaspekt war eindeutig: Rudolf Dickgießer, Hotel- und Restaurantbesitzer war der Papa, der vor Glück strahlte.
Der Rentneranwärter Alois Fuchs jammerte („..viel schlimmer als früher es war, ist, ab jetzt ist mein Chef moi Fraa“), und wurde von seinen Altersgenossen im Auditorium verständnisvoll bedauert.
„Hildegard Greiselwiedich“, die mannstolle Figur (Helga Kowohl), trieb wieder mal ihr Unwesen. („In meinen Adern fließt Lava“). Unnachahmlich und zügellos sucht sie seit langer Zeit einen Mann.
Mit Männern hat Julia mehr Erfahrung als ihr lieb war. Sie brachte in Sekunden die Frauen auf ihre Seite und die Herren gegen sich.
Singend und rockend waren die beiden „Volks Rock´n Rollerinnen“ Sandra Graz und Magda Weis unterwegs und hatten sich schnell auf den Bürgermeister eingeschossen. Dem rieten sie „Huge mach es dir nicht so schwer, zieh endlich nach Bad Schönborn her“.
Mit „Mozart in the Jungle“, eine Phantasie Choreographie der schweren TSV Grazien, leiteten die TSV Männer aufs Finale über. „An Tagen wie diesen“ so bekundeten hunderte Kehlen ihre fröhliche Begeisterung, zu der die Veranstaltung des TSV die Grundlage geliefert hatte.
Bericht von Frieder Scholtes / BNN – weitere Bilder folgen!
„Chantal“ alias Ralf Patig
„Hildegard Greiselwiedich“ alias Helga Kowohl
„Volks Rock´n Rollerinnen“ Sandra Graz und Magda Weis
Am Samstag, 19.08.2017 feierten die TSV-Clubhaus-Inhaber Familie Kelli ihr einjähriges Bestehen mit einem reichhaltigen Fleisch- und Fischbuffet. Das sympathische Team rund um Familie Kelli freute sich über ein volles Haus und eine volle Terrasse, denn über 70 Gäste und TSV-Freunde waren der Einladung gefolgt und hatten sich im Voraus einen Tisch zu diesem Ehrentag reserviert.
1. Vorsitzender Ralf Patig gratulierte den Inhabern Familie Kelli mit einem Blumenarrangement zum EINJÄHRIGEN des TSV-Clubhauses und wünschte ihnen viel Erfolg für weitere Jahre.
Prunksitzung des TSV bot über vier Stunden beste Unterhaltung und Frohsinn
Fastnacht in Langenbrücken
(cm). Die fünfte Jahreszeit beginnt und zum Einstimmen auf die Kampagne strömen die Narren in die Hallen der Gemeinden um sich auf den großen Prunksitzungen der Karnevalsgesellschaften beim Schunkeln, Lachen und anschließendem Feiern in Stimmung bringen zu lassen. In Langenbrücken übernimmt diesen Part jedes Jahr der TSV, der mit großem Aufwand und Energie, auch am vergangenen Samstag das Publikum mit einem rund vierstündigen Programm begeisterte.
„Alles wird onnerschd“, begrüßte Sitzungspräsident „Abo“ Coelho-Schäfer die närrische Schar und spielte auf die falsche Rede zur Generalversammlung an, die sich unter die Papiere gemischt hatte. Kai Spielvogel, der selbst an seinem Geburtstag wieder das Mädchen für alles war, während Vater Dieter und Fabian Kundl für die perfekte Beleuchtung und den Ton zuständig waren, ging es mit einer schmissigen Tanzeinlage des Funkenmariechens der Kronauer Karnevalsgesellschaft Leni Eder los. Akrobatisch wirbelte sie über die Bühne und leitete damit zu den Zweien von der Renzbach, Holger und Benni Stroh, über. „Ich war als Mann im Körper einer Frau gefangen, unn bin dann uff die Welt kumme“, hatte der Papa die Lacher auf seiner Seite und war damit gleich beim Thema, denn es ging darum, den Sohnemann aufzuklären. Dieser hatte jedoch, knochentrocken ohne eine Miene zu verziehen, immer die richtige Antwort parat.
Die Longebrigger Kiddz, trainiert von Sonja und Laura Franzke-Dammert, legten mit der Ghostbuster-Choreographie, den tollen Kostümen und den Lichteffekten, eine richtig klasse Bühnenshow hin. Allein die Schlussformation war richtige Akrobatik.
Nach der verdienten Rakete war dann schon gleich wieder Showtime, denn die „Flashdancers“ der Walldorfer Störche, die auch ihren Präsidenten unter den Zuschauern wussten, zeigten, wie das Wetter verrücktspielen kann oder sprachen tänzerisch vielen mit dem „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ aus der Seele.
Jeder aus „Chantals“ Familie war schon da, nur Feuerwehr Karls Frau noch nicht. Jetzt stand sie unwiderstehlich in Babyrosa auf der Bühne, ihres Zeichens Toilettenfrau im Mingolsheimer Rathaus. Da wusste sie alias Ralf Patig genau zu berichten, was das für herbe Düfte gibt, wenn der Gemeinderat ungarisch scharf isst oder gar Sauerkraut, und dass die Kabinen je nach Parteizugehörigkeit farbig unterlegt sind.
Nach vielen „Owauwauwauwau“ und Lachsalven ließ dann die Juniorengarde der Walldorfer Störche adrett in Uniform die Beine fliegen.
Direkt nach Indien ging die Reise, genauer gesagt nach 1000 und eine Nacht. Das TSV-Männerballett hatte sich Aladins Werben um Jasmin zum Thema gemacht und beeindruckte durch eine Tanzeinlage, die einen schwindlig werden ließ. Sogar Hebefiguren hatte die inzwischen auf Wettbewerben preisgekrönte Truppe unter der Leitung von Verena Grass eingeübt. Das bringt dann schon einmal einen Saal zum Beben.
Sandra Gratz im Hochzeitskleid hatte gar ganze 25 Ehejahre mitgebracht. Das war dann auch nicht nur die Wonne, denn da gab es nicht nur Sonne. „Kummt sie hom, steht da noch der Frühstückskrom“. Wenn man da so hörte, wie es der Gatte an jeglicher Sensibilität fehlen ließ und sogar nach dem Köpfen des Frühstückseis „guckt zu, als wollte er sagen, die nächscht bischt Du“ spricht es für die Ehefrau, wenn sie nach so viel Pein sagen kann, dass sie – und das ist des Pudels Kern, den Kerl immer noch hat gern.
Die Feuersteins hatten das Kronauer Hofballett ausgewählt und zogen mit tollen Kostümen und einer aufwändigen Show alle Register. Das war professioneller Tanz vom Feinsten und wurde vom Publikum entsprechend honoriert.
Die Lacher ganz auf seiner Seite hatte Charly Schneider aus Rheinsheim, der völlig überzeugend das selbstbewusste Fräulein Schneider gab. Im hohen Alter von 90 Jahren ging sie im Rathaus ein und aus und scheute sich nicht, den Bürgermeister und Gemeinderat zum Essen zu besuchen. Die von Frau Huge kredenzte Pastete bestand aus Hase und Pferd und das im Verhältnis fifty, fifty, ein Haas und ein Gaul. Köstlich ihre Ausführungen, wie ein Klassentreffen im immer gleichen Lokal stattfindet, nur sich über die Jahrzehnte die großen Portionen zum Seniorenteller bis zur Barrierefreiheit ändern. Schlussendlich geht man hin, weil man da noch nie war. Alles unter dem Motto „Hauptsach g’sund“.
Nachdem „er“ mit vielen Raketen entlassen wurde, kam dann das große Guggenabschlusskonzert. Und dies leider im wahrsten Sinne des Wortes, denn die ca. 40 Mann starken „Schlabbekicker“ unter der Leitung von Bertold Stark beenden ihre 15-jährige Erfolgsgeschichte mit dieser Kampagne. Doch jetzt wurden nochmal alle Register gezogen und von ABBA bis Udo Jürgens der Saal auf die Stühle gebracht. Nach den verdienten Standing Ovations ging es dann nahtlos zur Party über, die bis in die frühen Morgenstunden dauerte. „Hoffentlich wird näschtes Johr net wirklisch alles onnerscht“, kann man da nur hoffen, denn das war spitze, Heribert Rech hatte jedenfalls das richtige Motto auf dem Rücken stehen: „Mach Longebrigge great again“.
Bericht und Bilder von (cm)
TSV-Männerballett
Guggenabschlusskonzert – „Schlabbekicker“ unter der Leitung von Bertold Stark beenden ihre 15-jährige Erfolgsgeschichte mit dieser Kampagne
Die Kraichgauhalle ächzt und kracht, trotzt schwergewicht`ger Fasenacht
Bad Schönborn-Langenbrücken (scho)
Bestimmt hat die altehrwürdige „Longebrigger Kraichgauhall“ vieles erlebt, seltener wohl so viele leidgeprüfte Besucherzwerchfelle, verursacht durch exzellente Büttenreden bei der Prunksitzung der Longebrigger TSV Fußballer. Für die hausgemachte Sitzung holte man viele Akteure von befreundeten Karnevalsclubs, konnte aber auf grandioses eigenes Personal bauen. Sechs Tanz-Formationen wirbelten sich in die Herzen des begeisterten Auditoriums, darunter auch Bürgermeister Klaus Detlef Huge und MdL Heribert Rech. Die Guggemusik „Longerbrigger Schlabbekicker“ brachte gleich mal Schwung in die Hütte, bevor Moderator Abilio Coelho-Schäfer (kurz „Abo“) die farbenfroh maskierte und das Haus bis auf den allerletzten Platz füllende Besucherschar begrüßte.
Das Kronauer Tanzmariechen Leni Eder, gerade mal 10 Jahre alt, wirbelte als Wellen- und Herzensbrecherin leichtfüßig über die Bühne.
Dorthin folgten auch die etwa gleichaltrigen „Longebrigger Kiddz“ mit ihrem Thementanz „Arbeit“. Die Hip-Hop Formation des TSV glänzte mit Modernem, die Juniorengarde Walldorf mit klassischem Marsch und die „Flaschys“ ebenfalls aus Walldorf mit einem Musikthementanz.
Auch die „Ralligarde“ Kronau hatte einen solchen in petto, der die Seefahrt zum Motto hatte.
Nicht apart, eher brachial aber zum Wiehern komisch, persiflierte das TSV-Männerballett die „Suche des Bauern nach Frau“.
Was blieb waren die Büttenredner: Holger mit seinem altschlauen Filius Benny (dass ein Mengelser nicht auf drei zählen kann, erkennt man daran: die sagen „Do kummt oiner, der bringt zwei mit“). Die Rakete wurde nun bei jedem mündlichen Vortrag gestartet.
So auch für Ralf Emerson Volkwein aus Kronau. Es wurde warm, denn er kam vom anderen Ufer. Er outete sich charmant, vollendet gereimt und endete, „an alle möchte ich appellier´n, schenkt mir Respekt und Akzeptanz, es muss sich niemand mehr genier´n, das Zauberwort heißt Toleranz“. „Tennisspieler“ Alois Fuchs, ebenfalls von der KroKaGe, wurde zum verkannten Star und hatte seinen härtesten Aufschlag, als er mit der Stirn auf den Boden krachte.
„Sandra und Magda“ (aus Mengelse), die das Oktoberfest suchten und die Fasenacht entdeckten, schenkten dem Bürgermeister kräftig ein, Grünflächen würden sich im Unkraut im Straßenpflaster erschöpfen. Ihren rustikalen Gesang unterstützen sie durch ihre wohlgerundeten Dekolletee´s.
Bevor die „Schollweklopfer“ aus Oberacker ihr Schlussspektakel anstimmten, schoss Lokalmatador Ralf Patig als „Feierwehrkarl“ den Vogel ab. Er lobte die Mingolsheimer Schönbornhalle durch deren undichtes Dach sie zum wunderbaren Regenauffangbecken wurde. Seine urkomische Aufmachung und sein moritatenähnlicher Sprechgesang trieb die Besucher auf die Stühle, auf denen sie für den Rest der Nacht auch blieben.
Bericht und Bilder von Frieder Scholtes / BNN und von Fotostudio Rascher